AUSSTELLUNG IM MUSEUM KITZBÜHEL

Am 29.6.2018 um 19 Uhr eröffnet die Ausstellung KUNST LANDSCHAFT TIROL, in der ich  mit einer Installation und 7 Fotografien vertreten bin.

 

Tirol ist das Land im Gebirge und als solches Gegenstand der Kunst seit der Entdeckung der Landschaft im frühen 19. Jahrhundert. Das Museum Kitzbühel, das mit der Sammlung Alfons Walde ebenso populäre wie qualitätsvolle Gemälde der Tiroler Landschaft bereithält, unternimmt anhand von Gemälden, Zeichnungen und Fotos eine Entdeckungsreise durch das Gebirgsland Tirol von der Romantik bis in die Gegenwart. In der groß angelegten Schau mit 130 Werken aus der Sammlung Seeber sowie aus österreichischen, deutschen und Südtiroler Museen finden sich so prominente Namen des 19. Jahrhunderts wie Anton Hansch oder Carl Spitzweg ebenso wie solche der klassischen Moderne – neben ‚Lokalmatador Alfons Walde‘ etwa Albin Egger-Lienz. Und selbstverständlich wird auf zeitgenössische Positionen etwa einer Katharina Cibulka, eines Richard Long oder Gregor Sailer nicht vergessen! Zwei „side steps“ widmen sich der Karikatur und den Tirol-Plakaten.

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AUSSTELLUNG IM MUSEUM KITZBÜHEL

SOLANGE NETZ 3 NUN MONTIERT IN INNSBRUCK

cibulka-klCibulka3_klSeit Anfang dieser Woche hängt nun das 3. SOLANGE Netz in Innsbruck in der Reichenauerstraße 47-51 gegenüber der Paulus Kirche.

Wir suchen Bauträger und Baustellen für unsere anderen Netze, die bereits abgehängt sind. Ziel ist, dass die bestickten Staubschutznetze von einer Baustelle zur nächsten wandern. Wir bitten um Unterstützung!

Danke der NEUEN HEIMAT TIROL für das zur Verfügung stellen der tollen Baustelle. Architektin: Silvia Boday, Stick-Zusammenarbeit: Vivian Simbürger, Foto: Felix Richter

SOLANGE wird auf Instagram begleitet unter: @solange_theproject

Join the Project with your sentence!

 

 

SOLANGE NETZ 3 NUN MONTIERT IN INNSBRUCK

SOLANGE hängt in Landeck

Seit Mitte März hängt nun das 2. Staubschutznetz an einer Baustelle der Alpenländischen Heimstätte (herzlichen Dank dafür!) in Landeck, Schrofensteinstraße 7. Ich freue mich sehr über die so große, positive Resonanz.

Anscheinend bewegt dieses Thema viele Menschen.

Parallel gibt es seit ein paar Tagen auf Instagram @solange_theproject die Möglichkeit, mittels Fotos mitzuteilen, wie lange du noch Feminist_in bist.Cibulka2-1cibulka2-2

SOLANGE hängt in Landeck

SOLANGE…BIN ICH FEMINISTIN.

Heute haben wir in Innsbruck in der Bienerstraße 10 mein neues Projekt SOLANGE gestartet und die ersten Staubschutzplanen montiert.

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Hier der Pressetext, für alle die mehr Info wollen:

Am 28. Feber 2018 wurde auf der Baustelle der IIG, Innsbrucker Immobilien Gesellschaft, in der Bienerstraße 10 in Innsbruck eine Staubschutzplane angebracht, die sich von anderen maßgeblich unterscheidet. Die Künstlerin Katharina Cibulka nutzt die großflächigen Textilien, um Slogans einzusticken, die die anhaltende Notwendigkeit feministischer Forderungen verdeutlichen: „Solange ich von Karriere rede und Du Familienmanagement meinst, bin ich Feministin.“ Durch die Methode des Bestickens der Baunetze wird eine Männerdomäne buchstäblich durchdrungen und neu besetzt. Radikal und gleichzeitig subtil werden inhaltlich relevante gesellschaftliche Aussagen transportiert.

„Wie lange müssen wir uns noch für Feminismus einsetzen?
Haben wir den Gipfel der Emanzipation bereits erreicht?
Wie lange bist du Feminist_in?“, fragte Katharina Cibulka im Vorfeld der Aktion Menschen aus ihrem Umfeld.

Die so generierten Sätze, die die Themenfelder Vereinbarkeit Beruf und Familie, sexuelle Belästigung,Gehaltsschere/Doppelbelastung, Macht und Diskriminierung sowie Respekt zum Inhalt haben, werden von jetzt an bis zum Winter dieses Jahres an verschiedenen Baustellen in Tirol sichtbar sein. Bereits im März wird eine Baustelle in der Schrofensteinstraße 7 in Landeck mit einem anderen Spruch bespielt und im Sommer folgt eine Location in der Innsbrucker Andreas-Hofer-Straße. Weitere Bauträger werden als Projektpartner_innen gesucht.
Katharina Cibulka hat Sätze ausgewählt, die die Situation der Frauen in Österreich/Europa betreffen. Inspiration war ein Interview, das die Journalistin und Autorin Angelika Hager mit der berühmten britischen Künstlerin Tracey Emin für das Nachrichtenmagazin profil 2015 geführt hat. Emin antwortet auf die Frage, ob das krampfhafte Festhalten der Frauen am Feminismus verzopft sei: „Solange irgendwo auf der Welt eine Frau verbrannt wird, weil sie einen Mann angelächelt hat, solange einer Lehrerin die Hand abgehackt wird, weil sie jungen Mädchen das Schreiben und Lesen beigebracht hat, bin ich Feministin.“

SOLANGE…BIN ICH FEMINISTIN.