unser erstes Netz in Deutschland hängt rechtzeitig zum Schulanfang am Goethegymnasium in Freiburg (Nummer 22)

Foto: Marc Doradzillo, Goethegymnasium Freiburg

Wir stehen vor epochalen Herausforderungen: Klimakrise, Pandemie, Terror, Migration und jüngst – die katastrophale Lage der Mädchen und Frauen in Afghanistan. Unsere Kinder wachsen in einem Umfeld der „Dauerkrise“ heran. Wie sollen sie positive Zukunftsbilder entwickeln, wenn sie ausschließlich von Negativnachrichten umgeben sind? Wenn kein Raum mehr für Visionen bleibt, wenn Zukunftsvorstellungen dort enden, wo es eigentlich losgehen sollte: im Hier und Jetzt? 

„Die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen beginnt heute. Wir sind dringend angehalten, positive Szenarien zu entwickeln, in denen sie sich ernst genommen, gesehen und gehört erleben, ihre Wirkung entfalten können. Erfahrung ist wichtig, aber auf die Innovationskraft der Jugend freiwillig zu verzichten, ist schlichtweg arrogant. Eine gleichberechtigte Gesellschaft basiert auf Augenhöhe, ist selbstverständlich divers. Eine Politik der Zukunft inkludiert junge Menschen. Wir alle sehnen uns nach Visionen von einer lebenswerten, fairen und nachhaltigen Welt“, sind wir überzeugt.  

Wir sehen unsere „Kunst im öffentlichen Raum“- Installationen nie losgelöst vom Kontext des Gebäudes. Das Goethegymnasium war von der Gründung 1663 an eine Bildungsstätte für Mädchen, erst 1966 begann die Phase der Koedukation. Dieses historische Gebäude ist also ein Ort, der aufgeladen ist mit intensiver Mädchenenergie. Heute fördert die Schulgemeinschaft die Bildung und Vertiefung sozialer Einstellungen und Werte wie Einfühlungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit, Team- und Kooperationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit und Toleranz – klassisch weibliche Tugenden, würden auch heute noch viele sagen. Es sind genau jene Eigenschaften, welche die Welt von morgen braucht, jene Werte, die das Gegenteil von toxischer Männlichkeit sind. Auf Basis dieser Werte können Visionen wachsen, die unsere Welt wieder zu einer besseren machen. „Wenn wir auf Kooperation statt auf Konfrontation setzen, dann kann Zukunft gelingen. Das gilt sowohl für das Verhältnis aller Geschlechter zueinander als auch für die Bewahrung unserer Umwelt. Das klassisch männliche Prinzip der Konkurrenz hat ausgedient. Die Zukunft ist bunt, weltoffen und tolerant.“ so die Künstlerin. 

Come join us in spreading equality!

(Im Herbst 2021 sind Workshops mit den Schüler:innen des Goethegymnasiums zum Thema Feminismus, Gendersensibilisierung und Aktivismus geplant.)

in Kooperation mit:

Stadt Innsbruck und Stadt Freiburg im Rahmen der Städtepartnerschaft

Vivian Simbürger (Textilkünstlerin), Tina Themel (Text Editing Deutsch, Kommunikation)  Margarethe Clausen (Text Editing English), Marie Themel (Instagram)

Großen Dank an mein großartiges Team und Katrin Heiss (Stadt Innsbruck) und Ann-Kathrin Harr (Stadt Freiburg) und Wolfgang Michalke-Leicht (Schulleiter des Goethe Gymnasiums)

Foto: Marc Doradzillo, Goethegymnasium Freiburg

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